Schloss ob Ellwangen - die ehemalige Residenz der Äbte und Fürstpröpste - wurde um 1200 als Klosterburg erbaut.
Im
17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem vierflügeligen Schloss im
Renaissancestil umgebaut und erfuhr von 1720 - 1727 eine barocke
Innenausgestaltung mit dem Einbau eines repräsentativen Treppenhauses
und Deckengemälden von dem bekannten Freskenmaler Christoph
Thomas Scheffler (1694 - 1756). nach der Säkularisation 1802 / 03 war
die Residenz u.a. kurzfristig Apanageschloss für Napoleons Bruder
Jerôme, König von Westfalen.
Heute
ist das Schloss Besitz des Landes Baden-Württemberg und beherbergt in
den herrschaftlichen Räumen (2. Stock) das seit 1908 bestehende
Schlossmuseum. Träger ist der im Jahr 1904 gegründete Geschichts- und
Altertumsverein Ellwangen e.V.